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31.03.2020

Wie helfen Paddockplatten meinem Reitplatz?

Ob Reitplätze, Paddocks oder Reithallen – abhängig von der Nutzung hat jede Fläche individuelle Ansprüche, die einen optimal darauf abgestimmten Boden erfordern. Paddockplatten bieten hierfür nicht nur die effektivste sondern auch die langlebigste Befestigungslösung. Ihre speziellen Eigenschaften sorgen für ganzjährig optimale Bedingungen – unabhängig von Wetter oder Nutzung.

Probleme auf Reitböden

Ungünstige Bodenbedingungen können auf vielfältige Weise Gesundheit und Fitness Ihrer Pferde beeinflussen. Ist der Grund zu rutschig und hart, können die Tiere schneller stürzen. Gleichzeitig drohen Gelenkschäden, wenn das Gewicht der Pferde nicht ausreichend abgefedert wird. Das selbe gilt für zu weiche Böden, die auf Dauer die Sehnen schädigen.

Frostreiche Winter, starke Niederschläge oder zu lange Trockenperioden strapazieren Grund und Pferd ebenfalls und sollten nicht unterschätzt werden. Dauerniederschläge sorgen in Paddocks und Ausläufen für regelrechte Matschlandschaften, da der Boden durch die Tiere mit der Zeit immer mehr verdichtet wurde. Die Folgen sind meist dauerhaft nasse Hufen, die an Festigkeit verlieren und anfällig sind für Keime, die sich im Schlamm sammeln. Vermischt mit Urin können sich dadurch zahlreiche Krankheitsherde bilden, die zu langwierigen Entzündungen wie der Mauke führen.

Paddockplatten für optimales Wassermanagement und flexiblen Halt

Mit ihren besonderen Eigenschaften bieten Paddockplatten aus Kunststoff eine universelle Lösung, um sämtliche Bodenbedingungen zu optimieren. Ihre spezielle Gitterstruktur, die herausragende Flexibilitat und ihre großen Auflageflächen gleichen unterschiedliche Lasten, Böden und Witterungsbedingungen aus. Das Gewicht der Pferde wird effektiv abgefedert ohne den Grund zu weich zu machen. Er bleibt scherfest und stabil und bietet gleichzeitig ein optimales Wassermanagement. Überschüssiges Wasser bei Starkregen sickert durch die Löcherstruktur ab und wird in tiefere Bodenschichten abgeleitet. Dadurch wird Wasser im Boden gespeichert und er behält in Trockenzeiten seine Elastizität.

Wichtig bei der Anwendung von Reitplatzmatten ist es, Qualität und Nutzung des Bodens vorher eingehend zu prüfen. Paddockplatten können den Boden auf unterschiedliche Art befestigen und nicht jede Form der Verlegung eignet sich für alle Böden. Besonders im Pferdesport gibt es unterschiedliche Ansprüche. Während beim Westernreiten ein fester Boden mit elastischer Sliding-Schicht nötig ist, sind beim Dressurreiten federnde Eigenschaften wichtig und beim Springreiten eine gleichzeitig hohe Stabilität und Elastizität. Ebenfalls ausschlaggebend für die Wahl der Verlegung ist die Bodenbeschaffenheit wie z.B. der Lehmgehalt, die Wetterlage und das Vorhandensein von Gefällen. Prüfen Sie vor der Reitplatzbefestigung alle Bedingungen und lassen Sie sich gegebenenfalls beraten. Bei unterschiedlichen Böden sind unterschiedliche Bodenvorbereitungen für die Verlegung zu beachten.

Die Verlegungsarten von Paddockplatten lassen sich grob in 2 Varianten unterteilen. Für eine besonders langlebige und stabile Befestigung hat sich die Verlegung mit Unterbau bewährt. Insbesondere die 3-Schicht-Bauweise ist hier optimal. Sie besteht aus einer wasserdurchlässigen, tragfähigen Tragschicht im untersten Bereich, einer flexiblen, durchlässigen Trennschicht und einer Tretschicht aus Reitsanden und Zuschlagstoffen, die elastisch und stabil ist und Wasser zuverlässig nach unten leitet. Paddockplatten bietet die optimale Komponente für die Trennschicht. Sie haben ein nachhaltige Drainagewirkung und fangen Druck sicher ab. Diese Bauweise ist besonders langlebig und mit hohen Material- und Arbeitskosten verbunden.

Nicht immer muss jedoch gleich ein kompletter Unterbau erfolgen. Bei einer Verlegung ohne Unterbau können die Paddockplatten ohne großen Aufwand auf nahezu jedem Boden direkt verlegt werden. Grobe Unebenheiten sollten vorher jedoch abgetragen werden und der Grund sollte nicht zu matschig sein. Sind die Platten verlegt, werden sie für einen stabilen Halt der Konstruktion mit Materialien wie Sand oder Rundkiesel verfüllt. So lässt sich kurzfristig ein solider Boden verlegen, der zwar nicht so langlebig ist wie mit Unterbau, aber Ihren Pferden genügend Stabilität und Trockenheit bietet.